Erwartete Investitions- und Finanzlage
Die Steigerung der sportlichen Wettbewerbsfähigkeit und die Verbesserungen der Infrastruktur haben oberste Priorität für die Entwicklung des Kerngeschäfts.
Dabei sieht die Transferpolitik von Borussia Dortmund vor, dass Transferausgaben nur im Rahmen der eigenen finanziellen Möglichkeiten getätigt werden. Ebenso werden zukunftsträchtige Investitionen in die Infrastruktur, Digitalisierung und Modernisierung des SIGNAL IDUNA PARK sowie des Trainingsgeländes in Dortmund-Brackel vorgenommen. Im kommenden Geschäftsjahr sind insbesondere die Modernisierung des Hospitality-Bereichs „Borussia Park“ und der Neubau diverser Counter im SIGNAL IDUNA PARK geplant; außerdem sind die Erneuerung, Modernisierung und Erweiterung des Trainingsgeländes insbesondere auch für die Frauenfußballmannschaften vorgesehen. Für die Investitionen ins Trainingsgelände sind bereits mittel- und langfristige Darlehen zur Finanzierung abgeschlossen. Des Weiteren investiert Borussia Dortmund in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Essen in den Bau eines medizinischen Zentrums (BVB-Gesundheitswelt), bestehend aus Grundstück und Gebäude, das fußläufig vom Trainingsgelände in Dortmund-Brackel aus erreichbar sein wird. Auch dieses Vorhaben hat Borussia Dortmund über ein Darlehen langfristig gegenfinanziert. Für bereits getätigte Investitionen in den Anbau des Logistikzentrums zur Optimierung und Flexibilisierung der Lebensmittelversorgung an Spieltagen im SIGNAL IDUNA PARK sowie für den Rückkauf von wesentlichen Abschnitten des Trainingsgeländes in Dortmund-Brackel, die zuvor gemietet worden waren, laufen ebenfalls langfristige Darlehensverträge, die zur Finanzierung dieser langfristigen Investitionen dienen.
Grundsätzlich verfolgt Borussia Dortmund eine zurückhaltende und vorausschauende Finanzplanung, um finanzielle Risiken zu minimieren. Wesentliche Finanzrisiken, die von sportlich nicht zu garantierenden Erfolgen abhängen, werden nicht eingegangen.