Erwartete wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Wie in den vergangenen Jahren auch sind die erwarteten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nach wie vor von außenpolitischen Konflikten geprägt. Neben den physischen Kriegen drohen – trotz des geschlossenen Handelsabkommens zwischen der EU und den USA – aufgrund der protektionistischen und unberechenbaren Zollpolitik der USA unter US-Präsident Donald Trump auch weltweite Handelskriege, die das allgemeine Wirtschaftswachstum beeinträchtigen könnten.
Nach gutem Start der deutschen Wirtschaft in das Jahr 2026 hinein haben sich seit Ende Februar 2026 durch den Iran-Krieg, insbesondere durch die Sperrung der Straße von Hormus und die damit verbundene Energieverteuerung, die Perspektiven für Wachstum und Inflation deutlich verschlechtert. Die Sperrung der Straße von Hormus dauert nun länger an als zunächst erwartet. Die erratische US-Zollpolitik dämpft zudem die deutschen Exportaktivitäten spürbar. Die Stimmung in der Wirtschaft wurde aber auch durch hausgemachte Probleme beeinträchtigt, insbesondere weil der Reformprozess nur langsam vorankommt und von Unstimmigkeiten innerhalb der Koalitionsregierung überlagert wurde. Die weitere Entwicklung im Iran-Konflikt ist unklar, die anstehenden Reformen bergen Konfliktpotenzial. Auch wenn die Straße von Hormus bald wieder passierbar wird und Öl- und Gaspreise nachgeben, wird die Energieverteuerung noch einige Zeit nachwirken. Und die gedämpfte Stimmung bei Investoren und Verbrauchern dürfte erst einmal für Zurückhaltung sorgen. Lediglich die staatlichen Konsumausgaben und Fiskalprogramme für Infrastruktur und Verteidigung geben Impulse. Im Jahr 2026 dürfte die deutsche Wirtschaft unter diesen Bedingungen lediglich um knapp 0,75 % zunehmen. 2027 könnte, bei Beendigung des Iran-Kriegs und konsequenterer Reformpolitik, das reale Bruttoinlandsprodukt um 1,25 % wachsen. Die Inflationsrate für die Verbraucherpreise bewegte sich in letzter Zeit auf 3 % zu, insbesondere weil die Energiepreise deutlich stiegen. Davon werden noch einige Kostenanstöße ausgehen, auch wenn der Tankrabatt den Preisauftrieb zunächst gebremst hat. Bei der hier unterstellten Entwicklung würde die Inflationsrate jedoch bald ihren Höhepunkt überschreiten. Im Jahresdurchschnitt 2026 würde sie dann etwas mehr als 2,5 % betragen. 2027 könnte sie sich wieder Richtung 2 % bewegen. Diese Prognose birgt erhebliche Risiken in sich. Die weitere Entwicklung im US-Iran-Konflikt ist offen. Eine noch längere Sperrung der Straße von Hormus würde die Wachstumschancen weiter reduzieren und die Inflationsgefahren erhöhen. Auch mehren sich die Zweifel, dass die Koalitionsregierung die angekündigten Strukturreformen konsequent umsetzt und die Sonderverschuldungsmöglichkeiten für zusätzliche Investitionen nutzt (Quelle: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut [HWWI], 08. Juni 2026).
Sportlich beendete Borussia Dortmund die Spielzeit 2025/2026 mit 73 Punkten als Vizemeister der Bundesliga und qualifizierte sich damit für die wirtschaftlich lukrative Ligaphase der UEFA Champions League in der kommenden Saison. Somit nimmt Borussia Dortmund seit der Saison 2010/2011 zum siebzehnten Mal in Folge an internationalen Wettbewerben – davon zum elften Mal in Folge an der prestigeträchtigen UEFA Champions League – teil. Sportliche Erfolge und die damit einhergehenden möglichen Ergebnisbeiträge werden allerdings im Rahmen der Prognose traditionell eher defensiv berücksichtigt; für die Saison 2026/2027 plant Borussia Dortmund mit dem Erreichen des Achtelfinales in der UEFA Champions League. Neben der sportlichen Weichenstellung konnte Borussia Dortmund durch den Transfer des Spielers Karim Adeyemi zum FC Barcelona bereits zu Beginn des Geschäftsjahres 2026/2027 einen wesentlichen Ergebnisbeitrag erzielen.