Geschäftsbericht 2025/2026

Gesamtaussage zur voraus­sichtlichen Entwicklung

Wie in den vergangenen Jahren auch, sind die erwarteten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nach wie vor von außenpolitischen Konflikten geprägt. Neben den physischen Kriegen (Ukraine- und Iran-Krieg) drohen – trotz des geschlossenen Handelsabkommens zwischen der EU und den USA – aufgrund der protektionistischen und unberechenbaren Zollpolitik der USA unter US-Präsident Donald Trump auch weltweite Handelskriege, die die Weltkonjunktur und die europäische respektive deutsche Wirtschaft lähmen könnten. Befürchtungen einer tiefergehenden und lang anhaltenden Rezession bewahrheiten sich aktuell nicht, wären jedoch potenzielle Folgen, sollten die jeweiligen Kriege weiter eskalieren. Dies könnte auch die Inflation weiter ankurbeln, die zu steigenden Einkaufspreisen und geringerer Nachfrage (beispielsweise in den Bereichen Sponsoring, Merchandising oder Tickets) führen könnte. Trotz des im Geschäftsjahr 2025/2026 ausgewiesenen Konzernjahresfehlbetrags in Höhe von TEUR ‑21.718 verfügt der Konzern Borussia Dortmund insgesamt über eine solide Eigenkapitalposition zum 30. Juni 2026 in Höhe von TEUR 298.749, was einer Eigenkapitalquote von rund 51,5 % entspricht. Daher sieht sich der Konzern Borussia Dortmund für die Zukunft nachhaltig aufgestellt. Dennoch bewertet die Geschäftsführung insbesondere die Situation um die Folgen des Ukraine- und Iran-Kriegs und der potenziellen weltweiten Handelskriege fortlaufend neu. Die Aussagen zur zukünftigen Entwicklung des Unternehmens unterliegen insbesondere aufgrund der Abhängigkeit vom sportlichen Abschneiden einer nicht unwesentlichen Prognoseunsicherheit.

26. Spieltag / 14.03.2026

BVB - FC Augsburg 2:0

Sporting Highlights